Auf dem Hof von Petra und Hans Nef in Oetwil trafen sich über 50 Mitglieder und Interessierte. Geleitet wurde das Gespräch von SVP-Kantonalsekretär Reinhard Wegelin. Michael Herrmann, Ortsparteipräsident, freute sich über die vielen Teilnehmenden. Es zeige sich einmal mehr, dass es viele junge und ältere Menschen gebe, die an der Politik interessiert seien.

Theres Weber-Gachnang, Uetikon am See, Kantonsrätin seit 1999 und neu gewählte zweite Vizepräsidentin des Kantonsrates, gab in ihrer Vorstellung ein klares Plädoyer für das Gewerbe ab.

Rolf Zimmermann ist seit Dezember 2012 wieder im Kantonsrat. Zimmermann, der die Politik in der Gemeindeexekutive in Zumikon von der Pike auf gelernt hatte, zeigte sich besonders aufgeschlossen für die Anliegen der Bevölkerung. Dies wisse er auch als Bezirksrat. In diesem Bereich gelte es, überparteiliche Lösungen zu suchen für das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger.

Tief besorgt zeigte sich Kantonsrat Claudio Zanetti aus Zollikon. Die Menschen seien nicht für den Staat da, sondern der Staat für die Menschen. Er erklärte, dass es Pflicht sei, Gegensteuer zu geben. So sei es nicht verwunderlich, dass Bundesräte immer deutlicher als verlängerter Arm der eigenen Verwaltung agierten. „Anstatt zu führen, werden sie geführt“, so Zanetti.

Schliesslich zeigte Kantonsrat Hans-Peter Amrein an vielen Beispielen auf, wie wichtig es ist, dass sich Politikerinnen und Politkern den Anliegen der Bevölkerung annehmen. So hat er kürzlich einen überparteilichen Vorstoss durchgebracht, der die Offenlegung der Interessenbindungen für Staatsanwälte forderte.
02.06.2013

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